Experimente mit Neuem Bauen und Durchbruch
haeslers immer schon vorhandenes Interesse am sozialen Wohnungsbau wurde durch die desolate Lage am Wohnungsmarkt neu beflügelt. In den 20er Jahren erforschte er einerseits die Minimalanforderungen an ein menschenwürdiges Wohnen und experimentierte mit modernen, günstigeren Baumaterialien und den Formen des Neuen Bauens. Die Siedlung Georgsgarten (1925/26) war der erste Zeilenbau der Weimarer Republik. Mit der Einweihung der Altstädter Schule im Jahr 1928 errang haesler Weltruhm. Die Kleinstwohnungssiedlung im Blumläger Feld ermöglichte armen Familien ein menschenwürdiges Wohnen für erschwingliche Mieten.