Trotz Angebot aus Dessau Celle treu geblieben
Kein anderer steht heute so mit seinem Namen für das Thema Bauhaus-Architektur wie Walter Gropius. 1919 als Kunstschule in Weimar gegründet, erfolgte 1926 der Umzug in die berühmten Bauhaus-Gebäude in Dessau. Als 1927 die eigentliche Lehre der Architektur als Gesamtwerk mit anderen Künsten eingeführt wurde, hatte otto haesler in Celle bereits 20 Jahre erfolgreich gebaut, gezeichnet, entworfen und gelebt. haesler selbst war nie am Bauhaus tätig.
Dennoch erreichte sein Schaffen 1930 einen Höhepunkt, als er das Angebot erhielt, die Stelle des Direktors am Bauhaus in Dessau anzunehmen. Doch haesler sagt ab und bleibt „seinem“ Celle treu. Mit unzähligen Großprojekten, die sein Architekturbüro mittlerweile in der Fachwerkstadt betreut, avanciert der gebürtige Münchner zum großen Vorbild für moderne Architektur. otto haeslers Bauwerke prägen bis heute das Stadtbild von Celle und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.